Hochzeitsdekoration für eine Sommerhochzeit im Landhaus-/Vintage-Stil, wilde Blumendeko aus Schleierkraut, Gerbera, Rosen und Astern

Ein Tag im Juli, Teil 1: Hochzeitsdekoration

Diejenigen unter euch, die mir auch bei Facebook und Instagram folgen, haben es schon gesehen: Näh ich mir! ist jetzt unter der Haube. Wir haben geheiratet und eine wundervolle Sommerhochzeit gefeiert, mit einer Open-Air-Trauung unter einem Apfelbaum, begleitet von Live-Musik und den besten Gästen, die man sich vorstellen kann. Und weil dabei das “eine oder andere” Foto ;) entstanden ist, mache ich daraus nun eine zweiteilige Blogserie.

Blogserie, Teil 1

Im ersten Teil soll es um die Hochzeitsdekoration gehen, die komplett in meiner Hand lag. Auch wenn die Vorbereitungszeit sehr anstrengend war, bin ich im Nachhinein froh, dass ich die Deko selbst organisiert und arrangiert habe. Denn dadurch habe ich mich mal wieder mit Materialien beschäftigt, die ich im normalen Alltag, wo sich ja doch vieles um Stoff & Garn dreht, kaum noch verwende. Außerdem verrate ich euch kein Geheimnis, wenn ich schreibe, dass das natürlich auch einiges an Geld spart. Und als Braut mit einer Affinität für Grafikdesign gehört das Gestalten der eigenen Papeterie wohl auch irgendwie dazu.

Pinterest als Ideenquelle

Inspirieren lassen habe ich mich, wie wohl alle Bräute, von Pinterest. Dort habe ich mir Ende letzten Jahres ein Hochzeitsboard angelegt. Wenn man sich bei Pinterest die Keywords der Pinnwandbeschreibung durchliest, wird ziemlich schnell klar, in welche Richtung die Dekoration gehen sollte. Ich hatte jedenfalls die Vorstellung einer Landhochzeit, mit natürlichen/natürlich-wirkenden Materialen (Kraftpapier, Jute, Holz usw.), kombiniert mit Spitze und Blumenarrangements, die eher an eine Wildblumenwiese erinnern als an akkurat gebundene Sträuße.

Weil man es eben so macht…

Dabei habe ich darauf geachtet, mich nicht zu sehr in Details zu verlieren, sondern mich auf die nötigsten Dekogegenstände zu beschränken. So nötig wie Deko eben sein kann… Außerdem war mein fester Vorsatz mich keinesfalls von der allgemein verbreiteten Hochzeitshysterie anstecken zu lassen. Und ich habe immer wieder hinterfragt, ob dieses oder jenes Teil wirklich notwendig ist bzw. ob es unsere Hochzeit in irgendeiner Form bereichern wird. Oder ob es sich dabei nur um etwas handelt, was man macht, weil es eben so üblich ist, weil es dazu gehört, weil es jeder so macht… Denn seien wir mal ehrlich: Braucht der Gast wirklich eine Menükarte auf dem Tisch, wenn es Essen vom Buffet gibt? Oder kann er nicht einfach selbst nachschauen, was das Buffet für ihn bereithält? Außerdem war mir wichtig nichts anzuschaffen, was sich später nicht nochmal verwenden lässt.

Tischdekoration

 

 

Raum-/Gartendekoration

 

 

Gästebuch

  • Buch* mit blanko Seiten
  • Sofortbildkamera* (die wir gebraucht gekauft und auch nach der Hochzeit schon häufig genutzt haben)
  • Filme* für die Kamera
  • eine handgeschriebene How-to-Beilage fürs Gästebuch, geschrieben auf Aquarellkarton mit Fineliner

 

 

Papeterie

  • Save the date-Karten auf Kraftpapier*, dekoriert mit Jute- und Spitzenband
  • Einladungskarten auf Kraftpapier und Aquarellkarton (die Farbspritzer auf dem Anhänger sind mit Aquarellfarben gemacht)
  • Falt-Karten, um “Danke” zu sagen
  • Liedzettel/Kirchenheft für die Trauung

 

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